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Übers Fliegen - ein Extra

 

Angefangen hatte diese Leidenschaft 2019 mit einem selbst zusammengestellten großen Rundflug zu meinem Geburtstag. Start und Landung auf dem kleinen Flugplatz in Crawinkel, Flieger wie Pilot allerdings aus Suhl.

Der Zufall brachte ein weiteres Geschenk: Ein Pilot auf dem Platz in Crawinkel, der mir zunächst das Weiterfliegen ermöglichte. Von ihm lernte ich die ersten Grundlagen und genoss herrliche Touren.

Aber dann stand eine Entscheidung an: Wie wollte ich zukünftig fliegen? Nur ab und an als Gast, abhängig von Zeit und Möglichkeiten des Piloten, oder noch anders, selber? Wie sich Letzteres anfühlt, wusste ich zu der Zeit bereits und was anderes war vom Gefühl her da schon kaum noch drin.Die „schnellere Lizenz“ über eine professionelle Flugschule war mir allerdings zu kostspielig. Obendrein hatte ich es damit nicht zu eilig, wollte nur regelmäßig selbst fliegen und es erlernen.

Ich zog Erkundigungen ein und kam so nach Gotha zum dortigen Aero-Club. Wie hier ausgebildet wird, kann man auf deren Webseite nachlesen. Es dauert länger, ist aber erschwinglich und obendrein befindet man sich in angenehmer Gesellschaft, also unter „gleichermaßen Verrückten“. Vereinsleben mit auch noch anderen Aktivitäten. Normalerweise, wenn Corona nicht bremst.


Galerie

Die Heimat von oben (kompletter Flug)

Traumhaft Fliegen (Video, 2020)

Im Flieger

Werbevideo des Vereins

Über den Wolken (Video, 2020)


Mit Flugbuch & Headset (Video)


Bilder des Monats

Segelfliegen

Der Start


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In Langensalza


Das tat dieses Virus dann auch bei der Ausbildung. Eine lange Zwangspause für alle Schüler. Gar nicht gut, wenn man es gerade lernt, abgesehen von „Entzugserscheinungen“. Die hat es tatsächlich, falls es einen wirklich gepackt hat. Das Fliegen selbst, nicht anderes. Denn dass selbst da sich die Motivationen unterscheiden... auch festgestellt.


Das zweite, schon immer vorhandene Hobby, lässt sich herrlich damit verbinden: Eine umwerfende Schönheit, die sich da bietet. Man bekommt erst mal den Blick für das, was uns sonst nur ausschnittsweise umgibt. Über allem Wolken, die sich „um uns und da unten“ nicht scheren. Sie ziehen ihre Bahnen und wie sanft das vonstatten geht, mit grandioser Schönheit.Auf meiner gesamten Homepage sind daher etliche Filme vom Fliegen vorhanden und werden sicher noch mehr. Sie sind auch dazu da, mich über fluglose Zeiten zu bringen.

Und nun habe ich auch noch das Segelfliegen für mich entdeckt. Nicht in Gotha, in Bad Langensalza beim dortigen Flugsportverein. Es festigt nicht nur die fliegerischen Fertigkeiten, der anfängliche und eigentliche Grund, warum ich mit Fluglehrer und Fallschirm auf dem Rücken einstieg, es ist ein ganz anderes Fliegen. Für mich fühlt es sich dem wirklichen Fliegen noch ein Stück näher an, beinahe wie ein Vogel. Ohne Headset, nur dieses Rauschen der Luft als Geräusch… ein „unmittelbares“ Erleben, total spannend und noch eine ganz andere Herausforderung.



Zum Lernen selbst ein paar Worte:  

Nach 15 Monaten als Flugschülerin darf ich nun doch schon „aus der Schule plaudern“.

Die Theorie, das ist genau dieses Buch. Praxis und Theorie gekoppelt halte ich, wie viele andere, für das Beste. Die Praxis erleichtert Begreifen. Bei den meisten ebenfalls gleich ist, dass der praktische Flugunterricht regelmäßig erfolgen muss. Damit gemeint, dass nicht zu große Abstände zwischen den Flügen sein dürfen. Über eine Woche Pause ist kontraproduktiv, erst recht zu Beginn. Passierte allerdings doch immer mal und nicht nur wegen Corona. Keine gute Sache, jedes Mal "raus".

Flugunterricht mit verschiedenen Fluglehrern, mir von diesen sogar selbst empfohlen, ist ebenfalls gut. Jeder lehrt etwas anders und auch anderes, genau wie aber auch jeder Schüler eine andere Art hat zu lernen, und so passt manchmal auch nicht jeder Lehrer zu jeder Zeit.

Bin aber selbst für Lehrer auch kein leichter Schüler, schon immer so. Mir muss man z.B. die Dinge/Schritte sagen, vielleicht auch mal vorführen, dann aber sofort machen lassen, sogar "erschließen", sonst prägt sich mir nichts ein. Ohne Eile und Druck, denn das ist das blanke Gift. Andere brauchen das vielleicht, bei mir ist der Kopf dann sofort dicht. War schon immer so und bei jeglichem „Stoff“.

Und „auswendig“ geht bei mir schon mal gar nichts. Es muss sich mir erschließen, logisch sein, Zusammenhänge klar sein, sonst bleibt nichts haften und ich stelle mich dann in manch Augen „doof an“. So oft schon daher nur ein ganz kleiner Punkt…. und ich mache riesen Sprünge. „Autokratische Lehrer“ sind meine daher nicht. Keine, die meinen, es immer besser zu wissen, was mich und nur mich betrifft.

Ein wirklicher Nachteil bei allem, was ich (gerne) tue: Überkonzentration. Mir sagte man mal, man könne mir in dem Moment sogar mein Todesurteil vorlegen, ich würd‘s unterschreiben. Also nichts mit Multitasking, wäre aber besser. Seit beim Fliegen nun einiges gewohnter wurde, habe ich es also in der Hinsicht jetzt etwas leichter.

 

UL-Flugzeuge, die mir selber gefallen (Preis, Leistung, Aussehen etc.):

Aeroprakt (Ukraine)  - A 22, A 32   (Webseite)

Aero East Europe (Serbien) - SILA 450 C  (Webseite)

Preislich noch höher angesiedelt von denen, die mir gefallen, sind:

TL-Ultralight (CZ) - TL- 3000 Sirius - (Webseite)

AirLony (CZ) - Skylane (Webseite)

Und wenn ich im Lotto gewänne, wäre die Legend 540 von Aeropilot (CZ) - (Webseite) mein Traumflugzeug: Video von Aeropilot und ein weiteres Video    ... Müsste ich aber bei jedem. *lol

Alle Hochdecker, denn die sagen mir einfach mehr zu.


Übrigens, Flugzeughersteller aufgelistet findet man HIER.



Hildruth Sommer
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