Buron Foto Portfolio
 
Wenn das Auge
nichts sieht, kommt das Herz
nicht in Aufruhr. (aus Haiti)
 

Heimatliches


Meine Heimat ist Tabarz im Thüringer Wald. Die Natur in den Jahreszeiten gehört zu meinen fotografischen Lieblingsthemen, und hier vor allem die Umgebung von Tabarz mit seinen herrlichen Bergen und Tälern, insbesondere der Große Inselsberg.

Die Tabarzer Region ist abwechslungsreich. Teils trägt der Wald bereits voralpenartigen Charakter, teils ist er sandig warm, offen, sanft hügelig und weiträumig mit zahlreichen Trockenwiesen, wie auf seiner nordöstlichen Seite. Rund um Tabarz findet man den geheimnisvollen Fichten- und Tannenwald mit zahlreichen schroffen Felsen und vielen alten, knorrigen Buchen, aber unmittelbar angrenzend oder unterbrochen von lichtem Laubwald mit freundlichem Flair. Auch sandige Mischwaldgebiete mit hohem Kiefernanteil und vielen kleinen Teichen sind hier zu entdecken. Manchmal kann man sogar auf nur wenigen Kilometern vom tiefen Winter in den Vorfrühling fahren oder wandern, denn Tabarz hat nahezu 500 m Höhenunterschied zu bieten. Und sollte einem mal nicht mehr nur nach Ruhe und Stille zumute sein, so gibt es zahlreiche Ausflugsziele oder Events, bei denen pralles Leben herrscht. Irgendwo wird immer etwas geboten. Angenehm da vor allem auch die Nähe der Städte Gotha, Eisenach und der Landeshauptstadt Erfurt.

NEU

Wie war das Wetter bei uns? Hier zwei Webcams mit Bildern des Tages als Diashows:        

Vorschau Tabarz Thuer Wald

Vorschau Inselberg   

   Webcam Tabarz Thuer Wald                                    Webcam Inselsberg




Tabarz und der Große Inselsberg                 

Der Große Inselsberg ist nicht nur einer der höchsten Gipfel (916,5 m) des Thüringer Waldes, er ist vor allem dessen meistbesuchter Berg. Südlich des Rennsteiges, sozusagen auf der anderen Seite (und das ist bereits in Brotterode der Fall), nennt man ihn nach alter Schreibweise übrigens tatsächlich neuerdings (wieder) anders: "Inselberg". Wie auch immer.... er ist berühmt und der meisbesuchte Ausflugsberg in Thüringen. Diesen Ruhm verdankt der weithin sichtbare Berg vulkanischen Ursprungs der fantastischen Rundumsicht, die man vom Gipfelplateau genießen kann. Bei gutem Wetter sieht man bis zur Rhön, den Drei Gleichen, der Wartburg, zum Brocken, dem Weimarer Ettersberg oder nach Oberhof. Der weiteste und beste Blick über den gesamten Thüringer Wald überhaupt. Einzigartig im Sinne des Wortes. Die Wartburg, Wachsenburg und das Panorama-Hotel in Oberhof habe ich bereits, natürlich mit Teleobjektiv, vom Gipfel aus fotografieren können.

Über diesen Gipfel verläuft der bekannte Höhenwanderweg 'Rennsteig'. Er war Grenze zwischen dem Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha und dem Kurfürstentum Hessen. Aus diesem Grund stehen auch zwei Gasthöfe dort oben, von denen momentan allerdings nur einer betrieben wird. Für einen Ausweg ist jedoch gesorgt, denn am Fuß des Berges in direkter Nähe zum großen Parkplatz ('Grenzwiese'), findet man eine nette weitere Gaststätte (Kleiner Inselsberg).

Skilift, Sommerrodelbahn (1000 m) und Spielplatz, einige Wanderhütten, Übernachtungsmöglichkeiten satt und ausreichend Parkplätze stehen dem Besucher zur Verfügung, runden die Ausflüge um den Inselsberg auch von dieser Seite ab.

Insgesamt lässt die Vermarktung und Nutzung dieses Tourismusmagneten jedoch zu wünschen übrig. Es könnte mehr daraus gemacht werden, was sicherlich auch vom komplizierten Grundbesitz gehemmt wird.

Auf dem Inselsberg befindet sich eine beeindruckende Sendeanlage für UKW und TV mit zwei Sendetürmen, der neuste mit stattlicher Höhe von 127 Metern, die 1939 bzw. 1974 errichtet wurden, sowie eine Wetterstation. Vom Großen Inselsberg senden der MDR, Landeswelle und Antenne Thüringen sowie Deutschlandradio Kultur.

Eine sehr informative Seite über den Großen Inselsberg habe ich hier verlinkt. Sie enthält interessante Daten und Fakten, viel Historisches sowie ein hervorragendes Bild- und Ansichtskartenmaterial.

Zu seinen Füßen, am Nordosthang des Thüringer Waldes, liegt Tabarz. Es ist ein sehr hübscher, reizvoller Ort mit ca. 4.500 Einwohnern und zu fast jeder Jahreszeit zahlreichen Kurgästen und Erholungssuchenden. Tabarz wurde aus mehreren Gemeinden (bis 1945) zusammengeschlossen, ist Kneippkurort und besitzt zwei große Rehabilitationskliniken, 15 Hotels und zahlreiche Pensionen sowie private Übernachtungsmöglichkeiten.

Tabarz hat Tradition, wurde erstmals 1109 erwähnt und ist seit ca. 1870 vor allem ein touristisches Zentrum. Daher sind auch die Häuser des Ortes von großem Reiz.

Tabarz und seine Umgebung ist ein Paradies für Wanderer, Mountaibiker und Kletterer. Etliche Kletterfelsen, bis zu 60 m hoch, im malerischen Lauchagrund sind regelmäßig Magnet für diese sportlichen und mutigen Gäste. Lauchagrund und Felsental gehören mit zum Schönsten was Tabarz zu bieten hat. Im langgestreckten, tief eingeschnittenen Tal stehen sehr alte und mächtige Tannen und Fichten, mitten hindurch murmelt und rauscht ein klarer Gebirgsbach - die Laucha. Teils im alten, teils im neuen Bett schlängelt dieser sich durch den gesamten Ort. Ab und an schimmern Sonnenstrahlen durch das dichte Kronendach im Felsental. Eine besonders würzige Luft liegt über allem, selbst an heissen Sommertagen.

Genauso häufig wie in dieses wunderschöne Tal zieht es mich auf den, dem Inselsberg gegenüberliegenden, kleinen Hügel nach Deysingslust. Dieser Ausflugsort wurde im übrigen nach einem früher bekannten Förster benannt. Der Blick zur Bergkette, hinunter ins Tal auf den Ort und bis weit ins Thüringer Becken hinein haben es mir angetan.

Im Album über Tabarz sind auch alte Fotos und Ansichtskartenmotive enthalten. Einige der bekannten Gebäude und Villen gibt es leider nicht mehr. Sie wurden meist Anfang der 90er Jahre abgerissen. Die Alvary-Villa z.B. oder das alte Kurhaus gehören zu ihnen. An dessen Stelle steht nun die Rennsteig-Klinik als Rehabilitationsklinik der Orthopädie. Im zweiten großen Reha-Klinikum (Inselsbergklinik) werden Krebskranke betreut. Vor der Wende diente es als Erholungsheim für Zollbedienste. Das Spießberghaus (auch: Spiessberghaus) als eine der schönen Villen am Zimmerberg, war noch lange Zeit Hotel (Parkhotel), verfiel jedoch rasch und wurde ebenfalls abgerissen.

Ein langjähriger unschöner Anblick im Zentrum des Ortes wurde 2009 beseitigt. Lange Jahre blickte man auf kahle Erde und wucherndes Gras an der Stelle, wo einst der "Deutsche Hof" gestanden hatte. Es wurde begrünt, der gesamte Spindlerplatz als Ortszentrum umgestaltet. Trotzdem bedauerlich, denn ich kann mich noch gut an die Kulisse des Platzes erinnern, der von diesem Gebäude bestimmt wurde. Die Bauarbeiten wurden mit Beginn der 900-Jahrfeier von Tabarz beendet, der neue Platz hübsch gestaltet.

Die weitaus größte Zahl der wunderschönen Gebäude und alten Villen sind von der der Abrissbirne verschont geblieben und geben Tabarz einen besonderen Charme. Auch kann man etliche herrliche Fachwerkhäuser bewundern.

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Der Hausberg von Tabarz ist

von überall zu sehen.

 

 

Google Map

Tabarz ist grün... und Tabarz ist bunt. Mehrere Parks mit prächtigem Baumbestand, viele Gartenanlagen mit herrlichen Anpflanzungen und Blumen, Alleebäume, alte Bäume und Büsche sorgen dafür, dass man in manchen Ortsteilen die Häuser dahinter kaum noch sehen kann. Zudem schlängeln sich die Straßen weit in die Täler zwischen Zimmerberg und Datenberg hinein und scheinen sich erst in den Bergen und Wäldern zu verlieren.

Hotels, Restaurants oder Cafés gibt es in ausreichender Anzahl und guter Qualität. Für eine angenehme Einkehr nach den Wanderungen ist somit gesorgt. Gastgärten sind Usus und beleben das Bild, so lange das Wetter es auch nur einigermaßen zulässt. Tabarz lebt eben von und, entsprechend seiner Tradition, als Kurbad. Die seit Beginn des letzten Jahrhunderts sprudelnde Arenaris-Quelle wird als gesunder Wasserspender des Kneipp-Kurbades genutzt. Über die Geschichte von Tabarz, die berühmten und unrühmlichen Gäste unseres Ortes, die Gründungshistorie und mehr lesen Sie am besten HIER nach.

  Album & Slideshow mit Musik       
  Album & Slideshow mit Musik

NEU

Wetter-Webcam-Bilder als Jahresrückblick im Video (Zeitraffer, 2 Fotos pro Tag) von www.itk-infrarot.de

Inselsberg 2010       

Inselsberg 2011       

 

Meine ganz persönlichen Erinnerungen an das Tabarz meiner Kindheit und Jugend finden Sie unter dieser Seite.




Zitat

Der Mensch von heute: das dümmste Lebewesen, das die Erde hervorgebracht hat: Er kriecht mit seinem Auto in der Großstadt wie eine Schnecke, nimmt die Umweltgifte in sich auf wie ein Staubsauger und ist obendrein noch stolz auf das, was er zustande gebracht hat.

John B. Priestley



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