Buron Foto Portfolio
 
Wenn das Auge
nichts sieht, kommt das Herz
nicht in Aufruhr. (aus Haiti)
 

Über mich

Sie wollen etwas über mich erfahren, Neugier geweckt?  Dann zunächst ein paar Fakten: Geboren wurde ich in einem kleinen Dorf in der Nähe von Gotha, wuchs in Tabarz auf und besuchte die letzten sechs Jahre bis zum Abitur die Salzmannschule Schnepfenthal. Diese Jahre und Erziehung im Philanthropin haben mich stark geprägt, weil es den Individualisten in mir förderte. Zu jener Zeit keine Selbstverständlichkeit. Anschließend absolvierte ich ein recht nüchternes Studium und bin daher lange Zeit auf völlig anderem Gebiet tätig gewesen. Sich selbst zuwider zu laufen schadet aber, macht krank und stellt Beine. Der Zufall brachte mich dazu, meine Talente zu entdecken, welche vor allem die Fotografie und das bewegte Bild betreffen. Ohne Kamera sieht man mich daher nie.

 

"Gute Bilder" sieht man ohne Mühe - oder gar nicht. Es gehört eine gewisse Veranlagung dazu. Meine Mitmenschen sind für gewöhnlich beeindruckt, was ich alles mitbekomme. Die Augen sind ständig am Schauen, die Ohren am Lauschen... Die Stimmung des Wahrgenommenen dann auch wirklich in den Bildern wiederzugeben, das ist meine Herausforderung beim Fotogafieren und Filmen. Denn auch die Filmkamera begleitete mich von Jugend an. Sogar mit 8 mm habe ich es versucht. Die erste Kamera hieß "Lomo" und war im Vergleich zu heute nicht gerade einfach zu handhaben. Später folgten ausgereiftere Kameras, auch "gewichtigere"... und einige Filmaufträge.  Dazu gelernt habe ich durch Praxis und Beobachten. Schneiden, Arrangieren, Stories finden, alles hat mir Freude bereitet.

Doch irgendwann musste ich mich entscheiden. Ich habe das Foto gewählt, obwohl ich immer wieder gerne bzw. ab und an mal zur Filmkamera greife. 

 

 


Mit der Kamera auf Tour

 



Und noch etwas begann bereits frühzeitig, schon in der Schule, zusammen mit Texten und Arbeiten für die örtliche Presse: das Schreiben. So war der Berufswunsch der einer Journalistin gewesen, den ich zu DDR-Zeiten allerdings fallen ließ. Schreiben ja - aber nicht das, was andere vorgaben. Gilt noch heute. Ich landete daher erst viel später, auch auf zahlreichen Umwegen, beruflich beim Bild und gedruckten Wort als freiberufliche Journalistin... und auch wieder in meiner Heimat.

 

  

                          Zitat

            

Um Schönheit wahrnehmen zu können, müssen wir einen Teil zumindest schon in uns haben!
Gudrun Zydek


 

Fotografisch liebe ich die nördlichen Regionen. Ich bedaure maßlos, in der Bretagne nur gefimt und auf den vielen Reisen nach Schottland einige Male die Fotos vernachlässigt zu haben. Ich hatte noch nirgends so klare Farben wie in Schottland erlebt. Noch weiter nördlich habe ich es bisher einfach nicht geschafft. Mein Traum ist das Polargebiet. Gletscher, Eis, Wale und Robben...

 

 

 


 


                       Zitat

            

Es gibt vier Möglichkeiten, nicht gefressen zu werden: Stärker, schneller, schlauer sein - oder nicht gut schmecken.
(Peter Hohl)


Das Zitat passt zum Querdenker, denn als solchen betrachte ich mich durchaus. Nicht denken lassen, sondern selber denken. Ich gehöre zu den Menschen, die über eine sehr gute Beobachtungsgabe, viel Empathie und Menschenkenntnis, Verlässlichkeit und Individualismus verfügen. Was ich sage oder schreibe ist lange durchdacht und "No Bullshit". Zwischen den Zeilen und Hintergründiges ist für mich von jeher interessanter als das, was sofort ins Auge fällt. Ich arbeite am liebsten als Ein-Mann-Team, weil ich dafür Konzentration benötige. Und für diese wiederum brauche ich Stille, verabscheue alles Laute, auch um mich wieder erholen zu können. Jemand sagte mal: "Eine Idee von mir ist, dass der moderne Mensch nur noch auf die starken Affekte reagiert - auf alles was laut, hell, irgendwie schrill ist - und Schwierigkeiten mit den feinen Tönen hat." Auf diese feinen Töne möchte ich aufmerksam machen.

Noch ein paar Anmerkungen über "Querdenker" im Allgemeinen und mich im Besonderen :

Bereits deren breit angelegte Interessen wirken suspekt. Ihr Infragestellen von Selbstverständlichem stößt auf Unverständnis.

Aus ihrer Sicht ist nicht zu verstehen, warum jemand überhaupt fragt, wenn er keine Antwort haben will...

Die Dinge ohne Umschweife auf den Punkt zu bringen, ist ebenfalls eine Form ihrer Wahrhaftigkeit...

 

 



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