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Rund ums Wetter und Klima

Ich finde das Thema "Wetter" spannend. Die Wolkengebilde sind grandios - mit den Augen des Fotografen auf jeden Fall. Fotos nach reinigendem Regen wirken kräftiger in den Farben und Kontrasten.  Sonnenschein und blauer Himmel dagegen sind langweilig.

Und das Klima?

Der Jetstream schwächelt, weil der Temperaturunterschied zwischen Nord- und Südhalbkugel geringer geworden ist, im Sommer tritt eine meridionale Lage nach der anderen auf, im Winter fehlt sie, die Troposphäre wird immer wärmer, die Stratosphäre immer kälter, das Ozon immer dünner, die Troposphäre somit noch wärmer...  wissen-aktuell-20272-2016-06-13

Sogar diese klimatische Entwicklung ist spannend, aber eben auch furchterregend angesichts der Ignoranz der Menschheit. Ausgleichsverhalten oder permanentes Aufschaukeln in Extreme? Derzeit sieht es nach Letzterem aus.

 

Weltenwetter

Und hier informiere ich mich über die Aussichten:

aktuelle Satellitenbilder

die Erde von oben

CAPE und Lifted Index

Wetterprognosen

European Storm Forecast Experiment (ESTOFEX)

Blitzortung live

weitere Echtzeit-Blitzkarte mit großem Zoom

MeteoBlue

Jetstream

Kachelmann-Wetter

Und noch was zum Wetter:

Stürmische Zeiten
Wenn man über Wetter spricht, muss man auch über die Menschen sprechen. Sturmereignisse sind in den Jahreszeiten Herbst, Winter und zeitiges Frühjahr normal. Dank moderner Meteorologie können sie zeitig vorhergesagt werden, natürlich in Maximalvariante, denn sicher ist sicher.

In Ordnung. Ich räume also weg, was im Garten davonfliegen könnte und freue mich, wenn es nicht gar so dicke kam. Meckere klar auch mal vor mich hin, wenn das Vorhergesagte ZU weit vom Tatsächlichen abwich, denn dann war dieser Zeit- und Kraftaufwand, der es jedes Mal ist, für umsonst. Aber besser einmal zu viel als zu wenig.
Natürlich fasziniert mich die Kraft der Natur. Was Luftdruckgegensätze doch so bewirken können, interessant, wie alles entsteht. Interessant auch, was so ein Riese an Schwarzkiefer, wie der vor dem Haus, alles so aushält. Die Überlegenheit der Natur weckt Emotionen.
Was allerdings in den Medien so abgeht, hat damit nichts zu tun. Weder mit „normal“ noch mit Faszination, sondern eher mit Wichtigtuerei – oder Langeweile. Jeder einzelne umgestürzte Baum wird „dokumentiert“, dramatisiert und als Beweis für... ja für was herangezogen? Und wenn schon kein Baum, dann doch wenigstens ein Ast...
Und als Krönung stellt sich ein Reporter mit Mikrofon und alberner Brille bei Orkan auf den Berggipfel und legt sich „mutig in den Wind“. Und wenn es nicht „schlimm genug“ kam, droht einer irgendwo damit, „dass wir das in Zukunft öfter haben werden“.
Zu was dieses Theater? Wissen die das eigentlich selber? Wow, da kommt ein Sturm und wow, da hat es ein paar Bäume... Klingt nur noch nach „Gott sei Dank“.
Den Meteorologen kann ich noch verstehen, wenn eine meteorologisch langweilige Wetterlage endlich mal Abwechslung bekommt oder er in der Vorhersage gefordert ist, aber die anderen? „Seht her, mir sind tatsächlich ein paar Ziegel vom Dach..., es hat mein Boot drei Meter weiter bewegt oder...“- egal. Auch nicht „verflixt“, sondern „Hurra“.
Gierig auf Passieren? Ziehen sie deswegen freiwillig in kriegerische Auseinandersetzungen, fahren gefährliche Autorennen, springen von hohen Bergen und Klippen oder stürzen sich per Ski die unmöglichsten Hochgebirgswände hinab? Das Leben ohne „Ereignis“, ohne kaputtes Haus, Möbel, die an der Decke schwimmen, Tote und Verletzte langweilig? Geil auf Passieren. Aber sicher nicht der, dem schon mal passiert IST.
Was muss denn geschehen, damit sie zurechtgestutzt werden und wieder Boden unter die Füße bekommen? Damit Sturm ein Naturereignis ist, dem man mit Vorsicht begegnen sollte und nicht Kinderwagen schiebend nachlaufen, mitten hinein, gewollt natürlich? Macht ja nicht jeder. Na ja, wer noch alle unter dem Pony hat nicht, das stimmt.
„Bei schönem Wetter kann jeder...“, sagte einer ins Mikrofon und die Kamera. Fehlte aber noch: "Und ich bin nicht jeder, ich bin wow“.

Selbstüberschätzung oder Dummheit - oder beides?


Anderes:

10 Vorurteile

http://www.wasistzeit.de/Ueber-die-Zeit/Interviews/Interview-mit-Professor-Harald-Lesch

Was bedeutet es, keine Zeit zu haben (youtube)

 


 

 










Hildruth Sommer
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