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Rund ums Wetter und Klima

Ich finde das Thema "Wetter" spannend. Die Wolkengebilde sind grandios - mit den Augen des Fotografen auf jeden Fall. Fotos nach reinigendem Regen wirken kräftiger in den Farben und Kontrasten.  Sonnenschein und blauer Himmel dagegen sind langweilig.

Und das Klima?

Der Jetstream schwächelt, weil der Temperaturunterschied zwischen Nord- und Südhalbkugel geringer geworden ist, im Sommer tritt eine meridionale Lage nach der anderen auf, im Winter fehlt sie, die Troposphäre wird immer wärmer, die Stratosphäre immer kälter, das Ozon immer dünner, die Troposphäre somit noch wärmer...  wissen-aktuell-20272-2016-06-13

Sogar diese klimatische Entwicklung ist spannend, aber eben auch furchterregend angesichts der Ignoranz der Menschheit. Ausgleichsverhalten oder permanentes Aufschaukeln in Extreme? Derzeit sieht es nach Letzterem aus.

 

Weltenwetter

Und hier informiere ich mich über die Aussichten:

aktuelle Satellitenbilder

die Erde von oben

CAPE und Lifted Index

Wetterprognosen

European Storm Forecast Experiment (ESTOFEX)

Blitzortung live

weitere Echtzeit-Blitzkarte mit großem Zoom

MeteoBlue

Jetstream

Kachelmann-Wetter

Noch mehr zum Wetter:

Gewittrige Zeiten


Der Juli hat's gerichtet, der August nachgelegt. Mit fast 190 Litern pro qm im Juli und 73 Ltr. innerhalb zweier Wochen im August, glich sich das Wasserdefizit in der Natur aus. Gut, die Laucha stand zwar mal einen halben Meter unterhalb der Böschungsgrenze - aber das ist normal. Bis weit in die Siebziger konnten wir regelmäßig und häufig Überschwemmungen verzeichnen. Niemandem hat's gefallen, aber keiner hat's Fernsehen geholt. Ein kurzes „Mist“, aber keine Weltuntergangsszenarien und Dauerjammerarien. Es war eben so. Punkt.
Das soll es zu diesem Thema aber auch schon gewesen sein.

Was nicht so war, ist die Häufigkeit der Extreme und vor allem der rasche Wechsel von einem ins andere. ZU kalt nicht, aber ZU warm immer. Dadurch auch ZU trocken und dann wieder ZU viel Nass (auf einmal). Es ist kein schlechter Sommer, es ist endlich mal wieder einer, wo man nicht dauerhaft im eigenen Saft braten muss, denn selbst bei 23 Grad, hohen Taupunkten und über 70% Luftfeuchte tut man es dennoch.

Zogen eingangs des Sommers die Gewitter noch häufig hier vorbei und schafften es erst bei Tambach-Dietharz durchs Tal über die Berge oder „verhungerten“ regelrecht vor dem Inselsberg, falls sie aus Süd oder SW kamen, schafften es etliche nun doch auch hier über den Kamm, denn der Ort ist Lee-Lage. So kam im Juli einiges an Regen runter und ein paar der Gewitter waren regelrecht heftig. Die Laucha ist nun wieder ein Bach, kein Rinnsal. Obwohl, auch das kennen wir, nur nicht so lange.
Die Eiche hatte diesmal vor der Esche ausgetrieben... irgendwie stimmt die Regel, bereits das vierte Jahr hintereinander, seitdem ich genau darauf achte.
Die Sonne steht nicht mehr so hoch am Horizont, extreme Hitze dürfte nun also nicht mehr das Thema werden, obwohl... wenn ich an den September 2016 denke... unangenehm.

Als es kühler war, roch die Luft beinahe wie Herbst und ich sehnte mich nach dem Ende des Sommers. Wenn geerntet wird, in diesem Jahr leider keine Äpfel, wie schlimm, die Kraniche wieder ziehen und Stürme übers Land fegen, man wieder Jacken anziehen darf und sich Gedanken um den Winter machen.

 

 

Anderes:

10 Vorurteile

http://www.wasistzeit.de/Ueber-die-Zeit/Interviews/Interview-mit-Professor-Harald-Lesch

Was bedeutet es, keine Zeit zu haben (youtube)

 


 

 










Hildruth Sommer
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