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Projekt Mammutbaum

In meinem Garten steht einer der derzeit 32 im Deutschlandregister erfassten Bergmammutbäume Thüringens.

Projekt Mammutbaum e.V.

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Mein eigener Bergmammutbaum

 

Rund ums Wetter und Klima

Das Thema "Wetter" ist spannend. Wolkengebilde sind grandios - mit den Augen des Fotografen auf jeden Fall. Fotos nach reinigendem Regen wirken kräftiger in den Farben und Kontrasten.  Regenbögen, Blitze, andere Wettererscheinungen - immer ein Bild wert.

Es rückt immer mehr in den Mittelpunkt, auch wenn Wetter an sich schon immer das Gesprächsthema bei den Menschen gewesen ist.

Der Jetstream schwächelt, mäandert, weil der Temperaturunterschied zwischen Nord- und Südhalbkugel geringer geworden ist, im Sommer tritt eine meridionale Lage nach der anderen auf, im Winter fehlt sie, die Troposphäre wird immer wärmer, die Stratosphäre immer kälter, das Ozon immer dünner, die Troposphäre somit noch wärmer...  wissen-aktuell-20272-2016-06-13

Die klimatische Entwicklung ist furchterregend angesichts der Ignoranz der Menschheit. Ausgleichsverhalten oder permanentes Aufschaukeln in Extreme? Derzeit sieht es nach Letzterem aus.

Gestörter Jetstream

 

Weltenwetter

Und hier informiere ich mich über die Aussichten:

aktuelle Satellitenbilder

die Erde von oben

CAPE/ Lifted Index u.m.

Deutscher Wetterdienst

DWD Warnseite

Wetterprognosen

European Storm Forecast Experiment (ESTOFEX)

Blitzortung live

weitere Echtzeit-Blitzkarte mit großem Zoom

MeteoBlue

Jetstream

Kachelmann-Wetter

https://www.storm-chasing.de

 

Das regionale Wetter:

Was sich in den letzten Jahren hier wettermäßig verändert hat, ist kurz gesagt.

Es gibt keinen Winter mehr. Falls es im Oktober/November schneit, ist es kein zeitiger Winterbeginn, sondern taut sofort (nach maximal zwei/drei Tagen) wieder und endet in „Dümpelwetter“.
Der Dezember ist fast durchgängig schnee- und sogar ziemlich frostfrei. Eine etwas längere Frostperiode kommt frühestens im Januar, dann wird es aber im Februar schon wieder mild, oder im Februar und zieht sich bis März hinein.
Der (eigentliche) Winter ist extrem schneearm geworden, obwohl wir eine Region mit Schneeoption (N/NO-Lage) sind. Extrem heißt, nur etwa ein Viertel der früher hier üblichen Schneemenge.

Den Frühling gibt es auch nicht mehr. Ist der Frost weg, kommt schon der Sommer. Die gesamte Vegetation explodiert und der Blühbeginn hat sich um über einen Monat nach vorn verlagert. Dadurch werden doch immer mal noch vorkommende (welch Wunder) kurze Kälteeinbrüche der Ruin für den Obstanbau.
April und vor allem Mai sind heiß geworden und hier viel zu trocken. Die schweißigen, schwülen Hitzetage haben radikal zugenommen. Süd- und Südostlagen sind häufiger geworden.
Unser heimischer Gebirgsbach führt kaum noch Wasser, weder im „Frühjahr“, denn ohne Schnee keine Schmelze, im Sommer erst recht nicht. Nur im vergangenen Jahr gab es mal wieder mehr Niederschlag.
Landregen gibt es nicht mehr. Wenn Regen, dann tröpfchenweise und bei Gewittern als wahre Sturzfluten.
Der Herbst beginnt immer später. September und auch der Oktober wurden zu trocken und zu warm (Sommertemperaturen). Dann folgte ein rascher Übergang Richtung „Dümpelwetter“.
Das Laub bleibt durchschnittlich länger an den Bäumen.

Es existieren also keine Jahreszeiten mehr. Nicht wie wir sie kennen. Die Tendenz ist warm und trocken und alles, was auftritt, extremer. Und das innerhalb noch nicht mal eines Jahrzehnts! Davor gab es durchaus auch mal ein paar „Ausreißerjahre“, die aber schon im vergangenen Jahrzehnt im Ansatz zunahmen. Nun ist die Normalität zur Ausnahme geworden.
Die Stürme blieben hier in der Stärke bisher noch einigermaßen erträglich.

Außer dass es früh hell wird und abends dunkel, irgendwann warm ist und irgendwann kälter, gibt es also nichts mehr, worauf man sich vom Wetter her verlassen kann. Noch nicht mal, dass aus schweren, schwarzen Regenwolken auch wirklich Regen fällt. Ich habe schon einige Male geglaubt, nun käme garantiert eine Dusche und es passierte... nichts.
Auch echte Gewitterlagen mit „wahrlich guten Bedingungen“ bringen hier oft keine Gewitter.
Dabei hatte gerade dieser immer wiederkehrende jahreszeitliche Ablauf in der Witterung und „Wetter“ auch für den Menschen etwas Beruhigendes.

Ich kann mir angesichts dessen nicht erklären, wie man sich über ein paar kühle oder Tage mit Regen im April oder Mai beklagen kann. Dürre oder anhaltende Schwere Trockenheit ist auch eine Naturkatastrophe. Sie ist genauso schwerwiegend wir Überschwemmungen! Außer Sonne und Temperaturen über 25 Grad scheint das Wetter für viele nichts zu taugen. Steht es um die menschlichen Vernunft so miserabel wie es den Anschein hat?

Der Dezember mit Schnee oder Tauwetter um die Weihnachtszeit herum, auch mal ein heftiger Sturm. Der Januar und Februar mit knackigem Frost und viel Schnee, der März mit empfindlicher Kühle. Der April, der immer noch frisch mal so und mal so daherkommt, der Mai mit einem Blütenmeer, frischem Grün und ersten warmen Tagen, fortgesetzt, aber immer noch mäßig, im Juni. Juli und August warm mit gelegentlich heißen Tagen, die aber nur heiß waren und nicht unerträglich. Gewitter ab und an, wie sich's gehört. Der September ein Übergang, schon wieder kühler, den nahen Herbst in seinem Duft verkündend, und im Oktober eventuell „goldene Tage“ mit Spinnweben, an denen Tautropfen glänzen, ersten Nachtfrösten und buntem Laub an den Bäumen. Der November als dunkler, ruhiger Monat mit mystischem Nebel, viel Nässe, Stürmen, erstem Schnee... Vergangenheit.

 










Hildruth Sommer
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