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Gedankenbilder.

Ein wenig aufregen.

Die haben doch einen Sprung in der Schüssel! Andere Sätze als ähnliche in dieser Richtung höre ich hier nicht mehr, wenn es um „Situation und Zeitgeist“ geht. In der westlichen Wohlstandsgesellschaft hat Dummheit ja auch extreme Ausmaße angenommen. Die "westlich Sozialisierten" sind teilweise schon so doof, daß es brummt.

Neulich verglich das einer mit dem völlig verdreckten Augiasstall, bei dem Herakles der griechischen Sage nach gezwungen war, das Wasser der Flüsse Alfios und Pinios hineinzuleiten, um sie an einem Tag reinigen zu können. Gefiel mir, paßt gut.
Leider nehmen sich da auch sogenannt 'Alternative' oft nicht mal viel. Geht auch da eben nur ums Gleiche. 

In der Steinzeit reichte ein grobes Raster. Mammut gut, was zum Essen, Tiger gefährlich. Unter anderem. Erfahrung half, vor allem negative. Allein das macht Intelligenz aber nicht aus, denn die hat auch was mit Wahrnehmen, Schlußfolgern, Vorstellungskraft, Nachfühlen, Nachvollziehen zu tun. In der modernen westlichen Gesellschaft hat sich Mensch solches  jedoch weitgehend abgewöhnt. Er WIRD ja versorgt und ihr Motto lautet: „Mir doch egal, ICH“.

Das Mammut heißt heute „Geld“  und der Tiger ist all jenes, was es gefährdet. Die Identifikation mit genau dem. Da vergessen sie sich sogar selber. Man kann sich ja auch dafür alles kaufen (meinen SIE) und machen infolgedessen sogar ihren eigenen Wert an Geld und materiellem Besitz fest. Genau so benehmen sie sich auch.

Ich halte mich am liebsten draußen in Gottes freier Natur auf. Da fühle ich mich insgesamt wohler. Stets sind es die Bäume, die mich besonders faszinieren. Da bricht der mächtige Alte im Sturm, verliert seine Krone, und treibt danach wieder aus, bekommt erneut Blüten, Früchte, setzt eine neue Krone an.
Bäume. Wenn Dürre herrscht, fällt ihr Laub schon im Sommer, Äste brechen und werden abgeworfen. So überleben sie und es kommen auch wieder neue, wenn erneut genug Regen fällt. Und der kommt, weil Leben ein  Kreislauf ist, da nichts ohne Folgen bleibt.
Klar, hat auch da einige, die es nicht mehr schaffen. Meist betrifft das eher alleinstehende, jüngere Bäume. Sie waren halt noch nicht stark genug gewesen. Oder waren es nie.

Wenn Bäume wie "westliche Menschen" wären, wäre nicht der Stärkste , sondern der Mickrigste
der Größte, jener, der rasch in die Höhe schoß, über andere hinausragt - aber beim nächsten Sturm kippt. Anderen Bäumen Schutz bietet so einer auch nicht.

Neulich stieß ich auf eine hervorragende, sogar kurze Definition von Dummheit. Dumm sei alles, was mir UND (dem) anderen nicht nutzt. Handeln aufgebaut auf gegenseitigem Vorteil. Nutzt es nur anderen, schadet es mir, ist mein Handeln dämlich. Nutzt es nur mir, schadet anderen – dito.

Bäume sind kluge Wesen. Sie konkurrieren zwar, sie kooperieren aber auch. Nicht nur unter- und miteinander, sondern ebenso mit anderen Arten, Pilzen, Flechten usw. Das brauchen sie aber auch. Einer benötigt den anderen, jeder gibt was, weil sie es dann auch können. Die tatsächlich Starken erhalten, groß geworden, das volle Licht, versorgen und beschützen dann aber auch die Kleinen darunter. Und so werden viele alt, einige uralt.

Nach diesem Prinzip funktioniert Leben seit Milliarden von Jahren. Symbiose, wie auch die Mikrobiologie-Forschung in Bezug auf unsere Mutter Erde bestätigt. Das Zusammenleben von Individuen verschiedener Arten zum gegenseitigen Nutzen bei gegenseitiger Abhängigkeit. Dieses Prinzip ändert auch der Mensch nicht, egal wie viel Knete er besitzt. Meist ist es eh nur ergaunertes. 

Die Menschen früher, so gleich nach dem Krieg und vor allem im Osten, waren somit um Längen klüger, lebten ja auch überwiegend nach obigem Grundsatz und mehr mit der Natur, schauten sowohl auf andere, als auch auf sich selber. Respekt – zu jenen Zeiten daher gleichermaßen vorhanden und nicht nur gegenüber ihre Mitmenschen, generell. Entstand einem Schaden durch Handeln, setzte man Grenzen, unmißverständlich, direkt, folgten logische, daher manchmal auch harte Konsequenzen. Das half. Aber diese Logik hats heute selten, ist sogar verpönt.
Gegenüber dem Heute kommen mir jene früheren Jahre wie ein Schlaraffenland vor, denn auf diese Weise besaß das Leben tatsächlich noch Qualität. Ich kenne diese Zeit ja selbst noch, so ewig nun auch wieder nicht her, und kann vergleichen. So blöd, sich Krieg zu wünschen, war (im Osten) jedenfalls keiner. Im Westen durchaus, bis auf ein paar doch noch intelligente Leute.



Bei den meisten Menschen heute und Generationen später kann man sich solch ein Lied sparen. Wohlstand und leichtes Leben schafft Leere im Hirn und die Evolution geht rückwärts. 

Gut daß Eichen, Kastanien, Buchen, Kiefern nie unter schützendem Glasdach standen und ich darum dieses Wunderwerk der Natur bestaunen kann. Nicht nur das. Sie geben mir auch noch anderes: Ruhe, Gelassenheit, Augenblicke von Glücksempfinden und das Gefühl, daß     - derartige -  Menschen weißgott entbehrlich sind. 




Bis bald.
See you soon
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