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Gedankenbilder.

Nee? Nicht? Ach was!

Die neue Welt ist nicht schön? Ach, sag bloß. Wieso das denn? Da herrscht doch seit Jahren überall „Fortschritt“ und „ein besseres Leben“. Bananen statt Äpfel und statt einer Käsesorte oder zwei gleich ein Dutzend oder Hunderte. Statt krummen gerade Möhren - oder Gurken. Reisen in die ganze Welt – falls man das Geld hat. Türen und Fenster, die sich „nach Programm“ von selber öffnen und schließen.  Permanente Aufsicht, „Anleitung“ und Rasenmäher, welche sogar ihre Aufgaben „selber managen“. Autos, die keinen (denkenden) Fahrer mehr brauchen. Der Faulheit und dem, der mit seinem Geld nicht wohin weiß, ist damit geholfen. Bzw., wenn einer „verdienen will“.

Und das logische Ende vom Lied ist eben dann das, was sie sind: Von nichts noch Ahnung, beim Primitivsten nicht wissen wie's geht, überflüssig, schwach, und das nicht nur emotional, mental. Rutschten ja auch physisch den Bach runter und nicht nur durchs beschissene Essen. Obwohl, dahingehend hats ja noch „Gesundheitsmittel“, Pillen, Spritzen und Mucki-Buden. Oder „Walken, Joggen“, zig Kilometer „Biken“ etc. Ihre eigene Sprache haben sie ja auch schon verlernt.

Kognitive Degeneration. Mental: Dekadenz.

Dabei herrschten sogar noch vor rund 40 Jahren ganz andere Zeiten! „Eßt gesund“ oder „bewegt euch mehr“ brauchte man Landwirten damals nicht sagen. Die waren froh, wenn sie sich mal nicht mehr bis in die Nacht hinein bewegen mußten. Die Tiere waren gesund, weil auch deren Futter gesund war, des Bauern Nahrung daher genauso. Gemüse, Obst saisonal, natürlich gewachsen.


Aber na ja, man will sich schließlich „höher entwickeln“. In den eigenen Fähig- und Fertigkeiten, im eigenen Dasein, war es jedoch eine Entwicklung nach unten. Und alles weitere nur eine Folge dessen, schreiben sich doch viele von ihnen „Gutes“ zu gern sich selbst zu. Nur, ist Degeneration was Gutes? Nicht mal noch selbständig und logisch denken zu können? Das Wissen und die Fertigkeiten von zig Generationen verloren zu haben? Sich kaum noch bewegen zu können, permanent krank zu sein und psychisch „am Ende“?

„Anderes braucht man doch auch alles nicht mehr.“
Sind die sich da so sicher?
An der Entwicklung heute sieht man jedenfalls hervorragend, warum Hochkulturen in früheren Zeiten zugrunde gingen.

Dekadenz. Die „Überfeinerung der Sitten“ bei gleichzeitigem Total-Ausfall der Moral.  Werte, die keine sind, weil zu Sinnvollem nicht zu gebrauchen. Und die Idioten, die es genau deswegen bis oben geschafft haben, geben freilich „ihren Rang“ so schnell nicht mehr her.

Sie hätten sich wohl vorher, vor Jahrzehnten, vielleicht doch mal die ganz alten Sprichwörter zu Gemüte führen sollen. Die gab und gibt es aus gutem Grund, nicht aus Daffke.
Lügen haben nun mal kurze Beine und Hochmut kommt vor dem Fall. Und auf dem Weg runter muß man stets an denen vorbei, die man auf dem Weg nach oben getreten hat. Gutes tun, solchen? Das hat bei denen nur das bekannte Böse zum Ergebnis, was einem dann widerfährt, deshalb.
Dummheit und Ego, des Menschen Elend. Denn meinen sie wirklich, sie interessieren dann noch, irgendwen, irgendeinen? Oh, und Leben – das kann wirklich gemein sein. Oder noch genauer: Gerecht.

„Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen“
„Verehrtes Publikum, los, such dir selbst den Schluß! / Es muß ein guter da sein, muß, muß, muß!“  (Brecht)

Hm. Bei Dummheit ist aber guter Rat teuer!
Darum hält man Dumme ja auch mit „rettenden Maßnahmen“ so leicht bei der Stange, denn dann steigen sie auf alles ein, Hauptsache, „es wird wieder schön“.  Dann sind sie sogar bereit, Vögel zu schreddern, massenhaft Hühner um die Ecke zu bringen, sich „neue Anlagen“ montieren zu lassen, zu kaufen, zu kaufen... Sogar von der Klippe zu springen – bzw. aus dem Fenster, wenn einer sagt, daß das gut sei. Und manchmal denke ich: Besser wäre es, denn braucht die einer? So unfähig und schwach wie die sind? So wenig, wie die wissen und können? So wenig hilfreich?
So lange der Mensch in der Masse derart dumm bleibt, ändert sich da aber nichts. Aber so müssen sie – mit ihrer Dummheit leben. Es sei denn, sie springen.
Und an der Stelle war ich „gar nicht gut“, aber ehrlich, oder?


Bildquelle: Commons





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