Momentaufnahmen.
Bilder, Alben, Videos und ein paar Worte über Hobbys.
[1] Einleitend.
So etwas wie Langeweile kenne ich
nicht. Mein Leben war von jeher stets voller Beschäftigung - und
Interessen. Angefangen hatte es mit den Hunden, die mich bis
jetzt begleiten. Und die haben natürlich ihr
eigenes Album bzw. Seite, in
dem einiges auch über jenes Hobby geschrieben steht. Die
sportliche Hundeabrichtung in einem Verein, jeden Samstag Stunden
auf dem Hundeplatz zur Abrichtung, Vorführungen und alles unter
Beteiligung der ganzen Familie. Schöne Zeiten.
Tiere, Natur. Da war fast folgerichtig, dass ich so eines Tages
beim Weidwerk gelandet bin. Und diese Leidenschaft hat freilich
eine
ganz eigene Webseite. Nach einem (viel) späteren "Ausflug"
zum Fliegen musste ich feststellen, dass es das auch "immer
gewesen war", was tatsächlich zu mir gehörte.
Die Begeisterung fürs
Fliegen kam bei einem
Rundflug. Daraus wurde dann häufigeres Mitfliegen und eines
Tages wollte ich es selber können. In einer gewerblichen
Flugschule war die Ausbildung allerdings für mich finanziell
unerschwinglich, also versuchte ich es in einem Verein. Aber auch
da verschoben sich unter neuer Leitung und nach kurzer Zeit die
Prioritäten. Fliegen ist (erneut) wieder nur ein Hobby für
"Begüterte".
Und so hörte ich nach zweieinhalb Jahren mit dem Lernen auf, denn
es bedeutete nur noch Druck, Stress, und beim Fliegen selbst,
falls doch endlich mal wieder in der Luft, gab es den ja auch, kam
aber auf den Fluglehrer an. Nach evtl. Erhalt der Lizenz wäre das
auch nicht vorbei gewesen. In Summe bremste es meine
Begeisterung und Freude fürs Fliegen enorm.
Vom Fliegen geblieben sind schöne Aufnahmen, einige schöne
Erinnerungen, denn Fliegen ist schon etwas Schönes – falls alles
andere stimmt. Da lag vor mir... alles. Die Salzberge der Werra,
der Hohe Meißner, der gesamte Thüringer Wald und so viel mehr.
Obendrein tat mir diese Distanz zum "Boden" stets gut. Es war das
Gefühl von befreit sein, die Dinge so aus der
Entfernung zu betrachten. Und dann diese Wolken ...! Die
pure Schönheit.
Die Jagd hatte freilich auch so ihre Aufregungen mit sich
gebracht
, aber zum einen war
ich damals, als ich sie begann, noch wesentlich jünger und zum
anderen: Befand man sich mal in der Ausbildung und war zu
Lehrgängen plus Prüfung in der Jagdschule angemeldet, ging es
seinen geregelten Gang und ziemlich flott vonstatten.
Innerhalb weniger Monate war man damit fertig, erfolgreich oder
nicht, lag im Wesentlichen an einem selbst und nicht in fremden
Händen (wie beim Fliegen). Auch die praktische Ausbildung (Bau von
Einrichtungen, Schießen) fand zu festen Terminen statt, all das
für jeden Teilnehmer gleich. Beim Fliegen gab es Unterschiede.
Die Kosten für den Jagdschein waren im Voraus überschaubar, eine
eigene Waffe sowie weiteres Zubehör kann man sich später im
Durchschnitt leisten, eine gebrauchte tut es ja auch und lange.
Falls man die richtige wählt. ;)
Bei der Jagd liegen die Probleme,
nach bestandener
Prüfung, bei den Jagdgelegenheiten. Zu DDR-Zeiten existierten sie
davor. Aber darüber steht insgesamt genug auf den Seiten
der
Jagd-Homepage
geschrieben.
Fliegen bedeutete irgendwann schon bei der Ausbildung für mich nur
noch Belastung. Ständig stand hier die Frage: Wann darf ich
weiterlernen, wie lange verzögert es sich danach erneut, wie lange
dauert es insgesamt und was wird später? Ein anderes Leben als
das existierte ja auch noch - mit zahlreichen Pflichten und
Aufgaben. Selbst wenn entsprechende Termine vereinbart waren, hieß
das nämlich noch nicht, dass ich auch wirklich in die Luft kam und
Flugunterricht erhielt. Zum einen ist Fliegen eben stark
wetterabhängig, zum anderen abhängig von noch ganz anderen
Umständen. Kurz gesagt: Dort lief es nicht grade fair ab.
Jagen, Schießen verlernt man nach längeren Pausen nicht, obgleich
man durchaus immer mal Treffsicherheit üben sollte. Fliegen
muss man regelmäßig. So ist's auch Vorschrift. Und ein eigener
Flieger? Dazu muss man schon
mächtig betucht sein. Ohne
eigenes bedeutet es auch
mit Lizenz
Abhängigkeiten. Und kerngesund muss man dazu natürlich ebenfalls
sein wie bleiben, sonst kann man es an den Nagel hängen.
Es sprach daher für mich einiges dagegen, jenes "selber
Fliegen" weiter zu betreiben.
Filmen
und Fotografieren ist ein weiteres Hobby. Die
Technik ist vielfältig und dadurch für die meisten
erschwinglich. Es kommt dabei eher auf einen selbst an, was man
möchte, inwieweit dieses Hobby betreiben, für welchen Zweck
usw. Anleitungen hat es genug und der Rest ist einem selbst
überlassen.
[2] Filmen...... nicht mal nur so.
In der Hinsicht habe ich schon
ein wenig Ausbildung gehabt und frühzeitig damit begonnen. Sogar
noch mit der Hi8. Ganz ohne Grundlagenkenntnis des Filmens geht es
nicht, so meine Ansicht, obwohl heute genügend Schulungsmaterial
im Netz existiert. Wie viele meinen, nur mal draufhalten mit
"Phone und das wars dann" würde reichen, um "gute Aufnahmen zu
machen". Geschieht dann auch meistens nur vertikal. Und wie soll
man das später anschauen, gar integrieren? Furchtbare Aufnahmen!
Danach geht es eigentlich auch
erst richtig los: Die Postproduktion und nicht nur Bild, auch
Audio. Ich benutze dafür etliche Programme in Kombination. Eins
kann dies gut, das andere jenes. Gegen zu viel Verfremdung habe
ich aber was. Halt aufpassen beim Filmen.
Gearbeitet habe ich schon mit
vielerlei Software, auch Adobe (gesamter Bereich), aber das konnte
ich mir leider privat nicht leisten, ist jedoch für mich noch das
beste - die Vollversionen, nicht die abgespeckten.
Color Grading mache ich via ProDad
und Blackmagic, hinsichtlich Stabilisierung oder Geschwindigkeit
sind es zwei stand-alone-Programme von ProDad. Angemerkt: Manchmal
ist Wackeln auh ein filmisches Mittel und Absicht.
Auf diesem umfangreichen Gebiet findet man viele Hinweise bei
Andreas Abb oder dem "Farbkanal" in Youtube.
Magix, Steinberg und Audacity
sind noch erwähnenswert, denn Schnitt wie Ton ist eben noch
eine weitere Geschichte. Zu viel an dieser Stelle.
Intensiv mit dem Filmen und
Videoproduktion befasse ich mich schon seit nunmehr 30 Jahren. Es
wird auch immer Leidenschaft Nummer eins bleiben, so viel ist
sicher, meist in Kombination mit anderem. Daher: Ohne Kamera, ich?
Geht nicht.
Obwohl - in der letzten Zeit hat es nachgelassen. Die
Gelegenheiten fehlen.
Einige Links dazu:
- Cinematic Look erzeugen
- J-Cut, Hidden Cut etc.; Schnitttechniken
- 5-Shot-Regel erklärt
- Crash Kurs Audio
Espen
zittern unter jedem Regime. Aber zum Kuckuck!
Sie grünen auch unter jedem.
(Zitat: Stanislaw Jerzy Lec; poln. Schriftsteller)
[3] Wenn's knallt...
Schießen, Waffen - das gehört nun mal zum Jagen und ist ein
umfangreiches Spezialgebiet. Gerade da verfüge ich doch über
"einschlägige Erfahrung", zeitlich sogar noch längere (siehe auch
Mosaik-Seite) als beim Filmen.
Zum ersten Mal kam ich damit natürlich bei der Jägerausbildung in
Kontakt und meine praktische begann immerhin schon Mitte der
80er Jahre. Den ersten Schuss gab ich gleich zu Beginn aus einem
Drilling im Revier meines jagdlichen Lehrers auf Pappscheibe ab. Die
erste eigene Waffe nach bestandener Prüfung 1990 war eine
Doppelflinte der Gebr. Adamy (später BÜHAG Suhl) von 1953, Kal.
16/70.
Das waren noch enorm zuverlässige
Jagdgewehre.
Waffen, dieses Gebiet wurde nach 1990 für etliche Jahre sogar
mein berufliches Tätigkeitsfeld. Die Einführung der neuen
Bundeswaffenrichtlinien Anfang der Neunziger auf dem Gebiet der DDR
unterlag (unter anderem) in einem bestimmten Landkreis nämlich
meiner Verantwortung. Eine interessante wie spannende Aufgabe und
damals nicht nur "Behördenkram", geschah deswegen auch anfangs in
enger Zusammenarbeit mit Polizeiinspektionen. Was wurden zu der Zeit
für Waffen "zufällig wiedergefunden"...
Außerhalb der Jagd hatte mich beim Schießen besonders das auf
Wurftauben gereizt. Ich war häufig Gast auf einem regionalen
Schießplatz, in menschlich angenehmer Gesellschaft, bis es diesen
leider nicht mehr gab. Es ist eben arg mit Lärm verbunden. Auch
Skeet haben wir dort geübt.
Diese Leidenschaft ließ ich zum Teil (Trap) vor einiger Zeit wieder
aufleben. Für mich kein erst noch Lernen, keine
Vereinszugehörigkeit, freie Zeiteinteilung (in Anbetracht der
zahlreichen weiteren Aufgaben äußerst nützlich), Spaß wie Ablenkung
vom Alltag.
Ambitionen zur Jagd auf Schalenwild habe ich keine mehr, aus
vielerlei Gründen. Aber das steht alles auf meiner
Jagdseite.
Was mir ebenfalls gut gefällt, ist die Lage des Schießplatzes, auf
dem ich nun ab und an weile. Den Hund ins Auto, Treffen üben, nette
Gespräche bei einer Tasse Kaffee und anschließend ein Spaziergang
bei Aspach mit weiter, herrlicher Aussicht.
Ein interaktiver Panoramablick:

Auch hierzu einige Links:
- Erste Grundlagen
- Flintenschule.
- Was noch beachten?
- Modernes Flintentraining
- Schießsportzentrum Suhl
- Lehrvideo Flintenschießen (2012)
- Gutes Lehrvideo Skeet (engl.)
- Über Chokes (engl.)
Damals. Könner (Rene Damme)
beim Training in Suhl.
Grosskaliber. Training der
Schützen aus Kaltennordheim in Hörselgau.
Wenn's Knallt. Auf dem
Schießplatz Hörselgau.(Kurzvideo)
Reload. Trap auf dem Alsberg
(Kurzvideo)
[4] Die Videos übers Fliegen
Keine eigene Webseite und wird es auch nicht geben, aber einige
schöne Aufnahmen an dieser Stelle. Sie öffnen sich stets in neuem
Fenster.
Eine wichtige Anmerkung: Sie können
sich diese Videos durchaus auf Ihren Rechner herunterladen. Die
Einbindung, Verlinkung und Wiedergabe auf eigenen Webseiten oder in
Social Media ist allerdings ausdrücklich nur mit meiner Zustimmung
erlaubt.
Falls Videos beim Start hängen (Bufferung), bitte
stoppen und erneut abspielen..
Auf Wolke Sieben.
Mal wieder in der Luft - ein langer Wolkenflug. (20 min)
Durchatmen.
"Über-Landpartien" in den Sonnenuntergang (10 min).
Damals
wars. Mein Werbevideo aus dem Jahr 2020 für den
damaligen Verein.
Tiefer Überflug..Flugplatz
Erfurt (Kurzvideo).
Ein Stück vom Himmel.
Wolkenflüge des Jahres 2020 zum Träumen, 5 min.
Südwärts. Ein herrlicher
Tagesflug nach Donaueschingen. 15 min.
Traumhaft Fliegen. Ein
wunderschöner Abendflug mit Papa Zulu und Golf Tango im
Aero-Club (ca. 5 min).
Mit Flugbuch & Headset.
Die guten ersten Monate als Flugschülerin (2,5 min).
Flieg einfach mit. Flott
geschnitten, in der Luft und auf dem Platz (ca. 3 min).
So hoch, so weit, so nah.
Video über den Flug zur und über die Rhön, mit Aufnahmen vom
Motor-Gleitschirmfliegen.(20 min)
Wer fliegen will... Ein Flug
zum Harz mit kurzen Brockenbahnaufnahmen am Boden.(10 min)
Wilde Vögel fliegen. Vom
Thüringer Wald bis zur Bleilochtalsperre und noch viel mehr
(15 min).
Vor dem Start. In der Papa
Zulu, eine C42.
Vor dem Start. Selber zu
fliegen macht Spaß und ist aufregend.
geplant. Ein Zusammenschnitt
von überlassenen Aufnahmen in Erinnerung an Techniker
Reinhard.
Und nun viel Freude beim eigenen Hobby.
And stop here again.
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